Golden Globe für Altona

Unser Mann in Hollywood! Das hat wohl so manch eine/r in Altona bei der Nachricht gedacht, dass Fatih Akin, einstiger Schüler des Gymnasiums an der Max-Brauer-Allee, den Golden Globe für den Film „Aus dem Nichts“ gewonnen hat. Verdient hat es das eindringliche Drama um eine Frau, die Mann und Kind durch einen Bombenanschlag von Nazis verliert, auf jeden Fall. Nach den Sitten der Filmbranche gilt der Film damit als erster Kandidat für den Oscar als bester nicht-amerikanischer Film. Auch wenn man Akin in den letzten Jahren kaum noch in seiner einstigen Stammkneipe „Familieneck“ sieht, werden viele der Stammgäste aus den 2000er Jahren bei der Nachricht auch an den legendären Sonntagabend vor fast 14 Jahren gedacht haben, als der Regisseur mit dem Golden Bären von der Berlinale für den Film „Gegen die Wand“ nach Hause kam und ihn der erste Weg ins „Eck“ führte. Trotz offensichtlicher Übernächtigung sprang Akin auf einen Tisch und hielt der johlenden Menge das glitzernde Tier entgegen und rief: „Altona, Altona, Altona, für den besten Stadtteil der Welt.“ Hier gibt es nochmal die ganze Geschichte.

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