Hilfe für Flüchtlinge im Iran – Teil 1

Am 12. Oktober 2017 reiste ich zum vierten Mal in den Iran, um die Familien in einem Ort zu besuchen, den sonst keiner besucht. Eine vergessene Welt ist das, fern von den modernen Standards unserer heutigen Zeit und dennoch belebt von so vielen guten Menschen, die mir persönlich sehr ans Herz gewachsen sind. Großeltern, Mütter und Väter, Kinder und Säuglinge. Insgesamt leben sie an einem Ort namens Kabir Abad, ca. 50 km südlich von Teheran/Iran gelegen. Es sind afghanische und auch syrische Menschen, die hier her geflüchtet sind, vor Krieg und Unsicherheit. Wie verzweifelt muss das Leben in der eigenen Heimat gewesen sein, dass man an diesem Ort Zuflucht finden muss.

Die Menschen an diesem Ort sind mir sehr ans Herz gewachsen. Es fehlt ihnen zurzeit eigentlich an allem. Ganz besonders stehen die Versorgung von Frischwasser, die medizinische Versorgung und die Ausbildung der dort lebenden Kinder für eine andere Zukunft im Vordergrund. 

Durch das Engagement meiner privaten Freunde im Iran ist auch das Innenministerium vor Ort auf diese wichtige Arbeit aufmerksam geworden, und im November 2017 dann eine tolle Nachricht von einer persischen Fluggesellschaft, dass ich jeden Monat 500 kg beitragsfrei ohne eigene Mitreise nach Teheran an dieses Projekt schicken darf. Noch bin ich eine einzelne Person, doch plane ich nun die Gründung eines Vereins.

Ich danke allen Menschen, die mir mit ihrer privaten Zeit, ihrem Geld und ihrem Vertrauen geholfen haben. Über Kooperationen freue ich mich, denn einige Dinge sind sehr wichtig, wie z.B.

• ein ordentlicher Spielplatz für die Kinder auf dem Grundstück, damit sie nicht mehr im Müll spielen müssen und auch mal wie es Kinder tun, ihre Kreativität durch Spaß und Bewegung entfalten können

• ordentliche Sanitäranlagen und Fließendwasser zum Kochen, Waschen und Reinigen

• medizinische Versorgung, weil es ältere Menschen mit Krebs, Rheuma, Salmonellen und anderen Krankheiten gibt

• einem Selbsthilfe-Projekt für die Kinder, damit sie nicht arbeiten müssen, sondern zur Schule gehen können, um sich ihre selbstbestimmte Zukunft zu schaffen.

Ich habe leider schlimme Dinge gesehen. Auf der anderen Seite haben mir die neuen Freundschaften, welche wir auf unserem Weg geschlossen haben, so viel Glück gebracht. Wenn Sie den Impuls haben, den Menschen an diesem Ort in irgendeiner Form zu helfen, dann kontaktieren Sie mich bitte.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 Rozita Partovi

Email: r.m.concept@live.de

In den nächsten Wochen werden wir nach und nach den ganzen Projektbericht von Rozita Partovi veröffentlichen. 

 

 

 

Ebenfalls interessant